Staatsminister Sven Morlok übergibt Förderbescheid an die Regionalverkehr Erzgebirge GmbH

20 neue Linienomnibusse für den Regionalverkehr Erzgebirge.
20 neue Linienomnibusse für den Regionalverkehr Erzgebirge.

Annaberg. Staatsminister Sven Morlok hat am 8. Mai 2014 dem Geschäftsführer der Regionalverkehr Erzgebirge GmbH, Roland Richter, einen Förderbescheid in Höhe von 1,8 Millionen Euro für die Beschaffung von insgesamt zwanzig barrierefreien Standard-Linienomnibussen überreicht.

 

Staatsminister Sven Morlok: „Der Freistaat Sachsen sieht es als seine Aufgabe an, den ÖPNV im Rahmen seiner Möglichkeiten zu unterstützen. Zu einem attraktiven Nahverkehrsangebot gehören moderne Fahrzeuge, die den aktuellen technischen Standards entsprechen. Unser Ziel ist es, die Sicherheit, Attraktivität und Umweltfreundlichkeit des Nahverkehrs zu erhöhen und das Durchschnittsalter der eingesetzten Fahrzeuge schrittweise zu senken.“

 

Inklusive der heute überreichten Förderzusage hat die Regionalverkehr Erzgebirge GmbH seit 2011 rund vier Millionen Euro für die Beschaffung von insgesamt 49 Bussen erhalten. Darüber hinaus hat der Freistaat die RVE beim Um- und Ausbau von Omnibusbetriebshöfen unterstützt. U.a. konnte 2012 der neu gestaltete Busbahnhof Annaberg-Buchholz in Betrieb genommen werden. Das Vorhaben wurde mit 1,56 Millionen Euro gefördert.

 

Der Freistaat stellt 2014 im Landesinvestitionsprogramm rund 140 Millionen Euro für die Förderung von ÖPNV-Investitionsmaßnahmen zur Verfügung. Insbesondere der Bereich Bus (Fahrzeuge und Infrastruktur) partizipiert von der Förderung. Sowohl für die Busförderung als auch für Anlagen des Busverkehrs, insbesondere im ländlichen Raum, sind in diesem Jahr Fördermittel von rund 33 Millionen Euro eingeplant. Diese stehen für die Fahrzeugförderung, dazugehörige Infrastruktur, zentrale Omnibusbahnhöfe, ÖPNV-Übergangsstellen oder telematische Anlagen zur Verfügung. Der Freistaat Sachsen unterstützt in diesem Jahr die Beschaffung von 124 Omnibussen mit Fördermitteln in Höhe von rd. 10,8 Millionen Euro.

 

Quelle: Medienservice Sachsen