Schröder + Heidler GmbH feiert 25-jähriges Bestehen

Landrat zu Besuch am Tag der offenen Tür

Mit einem Tag der offenen Tür am 29.04.2016 blickte die Schröder + Heidler GmbH auf eine imposante Entwicklung zurück, die im April 1991 mit vier Mitarbeitern in einer Neudorfer Baracke seinen Anfang nahm. Heute beschäftigt das Unternehmen etwa 130 Mitarbeiter und erwirtschaftet mit über 40 Spritzgießmaschinen, effektiver Technologie in der Kunststoffverarbeitung und eigenem Werkzeugbau einen Jahresumsatz von mehr als 13 Mio. Euro. Ein Großteil der qualifizierten Facharbeiter wurde selbst ausgebildet. Teil der Firmenstrategie sind auch die Angebote der Wirtschaftsförderung Erzgebirge GmbH. Das Unternehmen ist regelmäßig auf der Ausbildungsmesse Erzgebirge, der Woche der offenen Unternehmen und der Kooperationsbörse der Zulieferindustrie Erzgebirge präsent. Landrat Frank Vogel besuchte den Betrieb anlässlich des Jubiläums. Im Rahmen eines Rundgangs konnte er sich ein Bild über die Fertigungsprozesse machen. „Es ist immer wieder beeindruckend, mit welcher Hingabe und Präzision sich unsere erzgebirgischen Unternehmen am Markt behaupten“, so der Landrat.

 

 

 

Zur Zeit der Firmengründung am 14.12.1990 ahnten der aus dem Sauerland stammende Hermann Schröder und Klaus Heidler nicht, dass aus ihrem Vorhaben, ein gemeinsames Unternehmen im Erzgebirge aufzubauen, eine Erfolgsgeschichte werden sollte. Nach der Rekonstruktion des Fertigungsgebäudes und dem Kauf der ersten Maschinen und Ausrüstungen reichte bereits 1996 der Platz nicht mehr aus. Im darauffolgenden Jahr wurde deshalb im Gewerbegebiet Neudorf ein Hallenneubau mit 2000 m² Fläche errichtet. Zunehmend interessierten sich renommierte Kunden für die Produkte aus dem Erzgebirge. Der Umsatz stieg. Dementsprechend folgten räumliche Erweiterungen in den Jahren 2000, 2005, 2010 und 2012. Neben der Anschaffung von weiteren Fertigungsmaschinen stand zuletzt eine große Investition zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen auf dem Programm. Dazu wurden 2013 und 2014 eine Be- und Entlüftungsanlage sowie eine Photovoltaikanlage installiert.

 

 

 

Die Kunststoffteile, Werkzeuge und Baugruppen liefert das Unternehmen an Automobilzulieferer, Maschinen- und Gerätebauer, Hersteller von Elektrotechnik und an andere Industriezweige. 30% davon in den Export vorwiegend nach Europa, aber auch nach Mexiko, den USA und China.