Junge Frau startet nach Schicksalschlag durch

Durch den Tod ihres Vaters wurde Celine Lubojanski plötzlich zur Chefin eines Familienunternehmens. Sie meisterte die Aufgabe mit Bravour. Das ist nicht im Verborgenen geblieben.

 

Neukirchen. Celine Lubojanski wird sich für den Sächsischen Gründerinnenpreis 2018 bewerben. Ermutigt worden ist sie dazu von der SPD-Landtagsabgeordneten Simone Lang. Sie war durch einen Text in der "Freien Presse" auf die 19-Jährige aufmerksam geworden und hatte im sozialen Netzwerk Facebook die junge Frau bereits als ihre persönliche Favoritin bezeichnet. Anfang Oktober trafen sich die beiden bei einer Tasse Kaffee. "Dabei hat sie mich ermutigt, mich für den Sächsischen Gründerinnenpreis 2018 zu bewerben", sagt die Jungunternehmerin.

 

Celine Lubojanski ist seit Anfang des Jahres Chefin des Unternehmens "Kunsthandwerk und Café am Stern" in Neukirchen und damit Nachfolgerin ihres verstorbenen Vaters Steffen Lubojanski. Dieser Schicksalschlag hat die Teenagerin erst zur Unternehmerin gemacht. Eigentlich hatte sie sich für ein Duales Studium "Mittelständische Wirtschaft" eingeschrieben. Doch es kam anders. Hintergrund war ein Schicksalschlag in der Familie: Ihr Vater Steffen Lubojanski litt seit 2013 an einer Krebserkrankung. Als diese unaufhaltsam fortschritt, warf die Tochter ihre Pläne über Bord und stieg 2016 am ersten Tag nach der letzten Abiturprüfung ins Familiengeschäft ein

 

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Quelle: Freie Presse vom 17.10.2017, Georg Dostmann