Von der Kaffeedose über das Löffelmaß in den Kaffeefilter – der Duft der weiten Welt aus dem Erzgebirge

GRÜNPERGA Kaffeefilterpapier (Foto: Grünperga Papier GmbH)
GRÜNPERGA Kaffeefilterpapier (Foto: Grünperga Papier GmbH)

Tag des Kaffees am 01.10.2016

Annaberg-Buchholz, 26. September 2016. Rund 162 Liter, also etwa 800 Tassen Kaffee trinken die Bundesbürger jährlich im Schnitt pro Kopf. Damit toppt das schwarze Getränk in Deutschland deutlich alle anderen. Als Hommage an die aromatischen Bohnen hat der Deutsche Kaffeeverband im Jahr 2006 den „Tag des Kaffees“ ins Leben gerufen. In einigen erzgebirgischen Unternehmen dreht sich allerdings das ganze Jahr über vieles rund um die Kaffeebohne.

 

Kultige Kaffeedosen, Kaffeemaße oder Kaffeelöffel der Marke „Sonja PLASTIC“

Guter Kaffee braucht seine eigene Dose – und das richtige Maß. Beides stellt die Willibald Böhm GmbH unter der Marke „Sonja PLASTIC“ her. Das traditionelle Familienunternehmen aus Wolkenstein ist seit 1925 Experte für Kunststoffverarbeitung im Endkundenbereich und Lieferant an Geschäftskunden im In- und Ausland. Die Produktpalette ist mit 400 Artikeln rund um nützliche Alltagshelfer im Haushalt reich bestückt. Ein Teil davon sind Keilfilter in trendigen Farben zum Aufsetzen auf Kaffeekannen – mit oder ohne integrierten Filterbeutel aus Kunststoff. Neben dem frisch gebrühten Kaffee finden sich auf vielen heimischen Frühstückstischen die kunterbunten Eierbecher in Hühnchenform. Sie sind inzwischen zu einem Ostkultprodukt geworden, das immer mehr die ganze Welt erobert. www.sonja-plastic.de

 

Kaffeefilter und Spezialpapiere von GRÜNPERGA

Aller modernen Kaffeevollautomaten zum Trotz schwören viele Kaffeeliebhaber auf klassisch aufgebrühten Kaffee. Richtig dosiert mit dem „Sonja“- Kaffeelöffel sickert das schwarze Lebenselixier durch die feinen Poren der Filtertüte aus Krepppapier – aus dem Erzgebirge. Genauer gesagt kommt das Papier für Filtertüten aus der GRÜNPERGA Papier GmbH in Grünhainichen. Dort entstehen feinste Spezialpapiere aus nachwachsenden Rohstoffen, die recycle- und kompostierbar und je nach Verwendung fettdicht sind. Das Klarsichtfenster im Briefumschlag, das Schutzpapier auf dem Nougatcremeglas, die Tüte beim Bäcker um die Ecke, Pralinenverpackung, das Papier zum Trennen der Wurstsorten – Papiere von Grünperga hat jeder schon einmal in der Hand gehabt. Der Ursprung der Fabrik geht bis 1880 zurück, ab 1890 wurden Schreib- und Druckpapiere und ab 1972 auch feine Pergamin- und Pergamentersatzpapiere in der wald- und wasserreichen Gegend hergestellt. Die GmbH gibt es seit 2001, und seit der Maschinenpark 2004 aufgerüstet wurde, stellt das über 100-Mann-Unternehmen auch Krepppapiere für Industrie, Lebensmittel und den medizinischen Bereich her. www.gruenperga.de

 

Sicherheitsventile für Kaffee-Automaten von Armaturen- und Metallwerke Zöblitz

Manchmal muss es unterwegs schnell gehen. Da kommt der Kaffeeautomat an der Autobahnraststelle, im Pausenraum oder am Bahnhof gerade recht. Unter Hochdruck wird das siedend heiße Wasser durch die Maschine gepresst. Dank spezieller Sicherheitsventile ist der Kaffeegenießer dabei vor Verbrühungen geschützt. Die Armaturen- und Metallwerke Zöblitz GmbH hat genau solche Sicherheitsventile für Kaffee-Automaten entwickelt und stellt diese für einen Endkunden her. Die Messlatte der Kriterien liegt im Lebensmittelbereich hoch. Das Material muss rostfrei und nicht gesundheitsschädlich sein und natürlich auch optisch etwas her machen – das Auge trinkt schließlich mit. Die 60 Mitarbeiter der Firma haben sich im Kerngeschäft auf Sicherheitsventile für Drucklufttechnik und Absperrventile spezialisiert, die vor allem im Kompressoren- und Anlagenbau benötigt werden. Durch großes Knowhow und einen entsprechenden Maschinenpark können sie auf Sonderwünsche der Kunden eingehen – und so eben auch auf jene von Kaffeefreunden.  www.armaturen-zoeblitz.de  

 

Gelebte Inklusion in der Kaffeerösterei SAMOCCA

Frisch gerösteten Kaffee kann man schon von weitem riechen. Wenn man im Ambiente einer Kaffeerösterei den Kaffee gleich noch verzehren kann, ist das doppelt schön. Im SAMOCCA in Aue ist das möglich.  Dort verbindet sich seit 2010 in einzigartiger Weise Kaffeehausatmosphäre und Genuss hochwertiger, frisch hergestellter Produkte. Außergewöhnlich ist das Projekt deshalb, da das Café Menschen mit unterschiedlichen Fähigkeiten eine Chance gibt. Träger ist die Invitas – Lebenshilfe gemeinnützige gGmbH Schneeberg, das Samocca eine Werkstatt für behinderte Menschen.  Sie sorgen in Service und Küche als Auszubildende oder Angestellte dafür, dass sich die Gäste wohlfühlen. Basis der Spezialitätenkaffees mit Namen wie Antiqua, Monsooned Malabar und Pamwamba sind hochwertige, sortenreine Rohkaffees aus verschiedenen Anbaugebieten der Welt. www.samocca-aue.org

 

 

 

Übrigens, der Tag des Kaffees findet in diesem Jahr erstmalig zusammen mit dem neu geschaffenen „International Coffee Day“ am 1. Oktober statt. Damit bekommt Kaffee über die Grenzen Deutschlands hinaus auf der ganzen Welt einen eigenen Feiertag.