Erneut 8.500er-Marke der Einzeltermine geknackt!

Elke Köhler (r.), Pflegedienstleiterin im Kreiskrankenhaus Stollberg, zeigt den Schülern im Rahmen der Unternehmensführung auch den Kreißsaal.
Elke Köhler (r.), Pflegedienstleiterin im Kreiskrankenhaus Stollberg, zeigt den Schülern im Rahmen der Unternehmensführung auch den Kreißsaal.

Bereits zum 11. Mal organisiert die Wirtschaftsförderung Erzgebirge GmbH unter dem Motto „Überlegst du noch oder weißt Du’s schon“ die „Woche der offenen Unternehmen im Erzgebirgskreis“.

In Anwesenheit von Landrat Frank Vogel, Matthias Lißke, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Erzgebirge GmbH und Andrea Morzelewski, Geschäftsführerin der Kreiskrankenhaus Stollberg gGmbH, ist gestern im Klinikum Stollberg der Startschuss für die etablierte Veranstaltungsreihe gefallen. Mehr als 50 Schüler und Eltern nutzen die Unternehmensführung, um sich über berufliche Perspektiven zu informieren.

 

Über 8.500 Einzeltermine zwischen Schülern, deren Eltern und erzgebirgischen Unternehmen stehen in dieser „Woche der offenen Unternehmen im Erzgebirgskreis“ 2013 auf dem Programm. Diese Zahl zeigt: Das Beteiligungs-Niveau von 2012 konnte gehalten werden. Das Interesse erzgebirgischer Unternehmen, sich aktiv zukünftigem Fachkräfte-Nachwuchs zu präsentieren und dafür die Unternehmenstüren- und tore zu öffnen, reißt nicht ab. Und auch die Anmeldungszahlen der Schüler und Eltern lassen schließen, dass der Wunsch, den Grundstein für die berufliche Karriere im Erzgebirge zu legen und die sich hier bietenden Chancen zu nutzen, weiterhin groß ist. „Viele Berufsbilder haben sich in den vergangenen Jahren verändert“, sagte Landrat Frank Vogel in seiner Eröffnungsrede. „Die Woche der offenen Unternehmen im Erzgebirgskreis ist sowohl für Schüler als auch für Eltern wichtig, sich über aktuelle Berufe zu informieren und sie vor allem in der Praxis zu erleben.“

 

In 250 erzgebirgischen Unternehmen und Institutionen werden noch bis Freitag über 8.500 Einzeltermine durchgeführt und dabei mehr als 100 Berufsbilder sowie 40 Studiengänge praxisnah vorgestellt. „Der Erzgebirgskreis ist hier sehr aktiv. Dies belegen die aktuellen Anmeldungen, denn die Hälfte aller sächsischen Termine wird im Erzgebirgskreis gemacht“, sagte Matthias Lißke, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Erzgebirge GmbH. In diesem Angebot spiegelt sich vor allem die Verteilung der Branchen im Erzgebirge wieder. Von Anfang an setzte der Erzgebirgskreis dabei auf eine persönliche und individuelle Vor-Ort-Koordination und grenzte sich damit bewusst von der sachsenweiten Organisationsform ab. Im Koordinierungsprozess wurde deutlich, dass neben den Branchen Metallverarbeitung, Maschinenbau, Automotive sowie Elektrotechnik insbesondere die „Weißen Berufe“ in den Bereichen Gesundheit, soziale Dienstleistungen und Erziehung bei den Jugendlichen hoch im Kurs stehen.

 

Auch aus diesem Grund fiel die Wahl des Veranstaltungsortes für die Eröffnung der Woche auf die Kreiskrankenhaus Stollberg gGmbH. Und die Zahl der Anmeldungen für die Führung durch das Kreiskrankenhaus in Stollberg gaben den Verantwortlichen Recht: Mehr als 50 Schüler und Eltern haben sich am Montagnachmittag im Anschluss an den offiziellen Teil der Eröffnungsveranstaltung vor Ort und aus erster Hand über berufliche Perspektiven in den sogenannten „Weißen Berufen“ informiert. Eine von ihnen war Anna Mayer aus Oelsnitz. Sie ist sich bereits jetzt schon sicher, dass sie später einmal in dieser Branche arbeiten möchte. „Ich bin mit konkreten Vorstellungen heute zu dieser Veranstaltung gekommen, denn ich möchte unbedingt in die Richtung Kranken- oder Altenpflege gehen“, sagte die Schülerin nach dem Firmenrundgang.

 

Insgesamt zwölf Auszubildende stellt das Stollberger Krankenhaus jährlich aus über 200 Bewerbern ein, erklärte Pflegedienstleiterin Elke Köhler. „Während die Bewerber in der Vergangenheit meist aus dem Erzgebirgskreis kamen, treffen immer mehr Bewerbungen auch von außerhalb ein.“ Das Kreiskrankenhaus Stollberg beteiligt sich seit Beginn an zur Woche der offenen Unternehmen. „Für uns ist das eine hervorragende Möglichkeit, Schülern und Eltern einen ersten Eindruck von unserem Haus zu vermitteln“, so die Pflegedienstleiterin abschließend. Über 1.750 Einzeltermine von Schülern und Eltern sind allein in dieser Branche in verschiedenen Einrichtungen wie Alten- und Pflegeheimen, Krankenhäusern sowie Kindertagesstätten in der Region in dieser Woche vereinbart worden.

Weitere Informationen:

Kerstin Hillig

Berufsorientierung

Wirtschaftsförderung Erzgebirge GmbH

Adam-Ries-Straße 16

09456 Annaberg-Buchholz

Telefon: +49 3733 145 119

E-Mail: hillig@wfe-erzgebirge.de

www.berufsorientierung-erzgebirge.de

 

Foto: Wirtschaftsförderung Erzgebirge GmbH