WM-Serviette kommt aus dem Erzgebirge

In einer Woche beginnen in Oberwiesenthal die Weltmeisterschaften der Senioren im Skilanglauf. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. "Freie Presse" zeigt, was die Organisatoren alles im Blick behalten.

VON THOMAS KAUFMANN

OBERWIESENTHAL - Bei Großveranstaltungen sind sie mittlerweile Usus: Werbeartikel zum Verschenken, die für einen Wiedererkennungseffekt sorgen sollen. Auch die Organisatoren der inoffizielle Weltmeisterschaft der Senioren im Skilanglauf vom 1. bis zum 9. März wollen die Möglichkeit nutzen, mit kleinen Geschenken für Nachhall bei den Teilnehmern zu sorgen.

Zum Beispiel mit Servietten, die die Wolkensteiner Firma Paper plus Design Tabletop eigens für die Senioren-WM gefertigt hat. Seit 2009 unterstützt das 1999 von Henry Oertel gegründete Unternehmen mit Sitz im Ortsteil Heinzebank den Wintersportclub Erzgebirge in Oberwiesenthal, der Anfang März 1114 Teilnehmer aus 26 Nationen in der Stadt am Fichtelberg begrüßen wird.

"Unser Anliegen war es daher, mit unseren Möglichkeiten den Sportlern ein kleines Erinnerungsgeschenk zu liefern", erklärt Linda Heinze, Mitarbeiterin der Marketingabteilung. "Wir haben uns für ein Motiv entschieden, das typisch für die Region ist." Ein verschneiter Winderwald samt weiß-blauem Himmel ist zu sehen. Die rechte untere Ecke der Sonder-Dekoration ziert das offizielle Logo des Wettkampfs. 1500 Packungen mit je 20 Servietten wurden produziert - dreilagig, im Standard-Format von 33 mal 33 Zentimetern. "Hergestellt sind sie aus für Servietten üblichen Papier", erklärt Linda Heinze.

Sie sollen nicht nur verschenkt werden, sondern auch im Catering-Bereich zum Einsatz kommen. Für den in 80 Länder exportierenden Hersteller von Servietten und Tischdekorationen ist die Weltmeisterschaftsserviette laut Heinze nur eines von etwa 500 Designs. Das Unternehmen, das 200 Mitarbeiter zählt, baut gegenwärtig zur Kapazitätserweiterung an einem zweiten Hochregallager, das kurz vor der Inbetriebnahme steht. Mehrere Millionen Euro soll es kosten.

 

 

Quelle: Freie Presse, Ausgabe Stollberger Zeitung, 23.02.2012