Weltoffenes Unternehmen in Stollberg gefestigt

Im Gewerbegebiet „Stollberger Tor“ haben sich in den vergangenen Jahren viele namhafte Firmen angesiedelt. Bereits seit 1998 ist die Mühlbauer AG, dessen Stammsitz im bayrischen Roding liegt, an diesem Standort etabliert. Der Vorstandsvorsitzende Josef Mühlbauer gewährte seinen Gästen, dem Bundestagsabgeordneten Marco Wanderwitz, Landrat Frank Vogel und Oberbürgermeister Marcel Schmidt bei einem Rundgang durch die Produktionshallen einen Einblick in sein Unternehmen.

 

Mit etwa 2.400 Beschäftigten, Technologiezentren in Deutschland, Malaysia, den USA und der Slowakei und einem weltweitem Vertriebs- und Servicenetzwerk ist die Mühlbauer Gruppe der Weltmarktführer für innovative System- und Softwarelösungen zur Produktion und Personalisierung von Karten, Reisepässen und Lösungen für RFID-Anwendungen. So ist das Unternehmen an der Herstellung zahlreicher hoch technisierter Dokumente beteiligt, wie z. B. Bankkarten, GSM- / Telefonkarten, Bonus- und Geschenkkarten und Dual Interface Karten. Aber auch Anwendungen auf dem Gebiet der Datenerfassung und –verwaltung, Solartechnik sowie Grenz- und Zugangskontrolle kommen rund um den Globus zum Einsatz.

 

Die Basis ist der eigene Präzisionsteilebau, der Komponenten sowohl für die Produktion eigener Erzeugnisse als auch für Hersteller in sensiblen Industriebereichen, wie der Luft- und Raumfahrt, im Motorsport und der Medizin- und Halbleiterindustrie herstellt.

 

Die Mühlbauer Gruppe feiert in diesem Jahr ihr 30-jähriges Bestehen. Seit der Gründung im Jahr 1981 hat sich das Unternehmen zu einem bewährten Technologiepartner entwickelt. Eine kontinuierliche Erweiterung und Weiterentwicklung verhalf zu einer hervorragenden Position auf dem Weltmarkt.

 

Dieser anhaltende Erfolg liegt vor allem in der jungen Belegschaft, der hohen Präzision und Spezialisierung sowie natürlich im verantwortungsvollen Handeln, das von jedem Mitarbeiter verlangt wird, begründet.“, verrät Josef Mühlbauer. Der Altersdurchschnitt unter den ca. 250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern am Standort Stollberg beträgt 28 Jahre.

 

Landrat Vogel zeigte sich beim Rundgang in der Produktion vom technischen Know-How und von der Präzision bei der Herstellung der Erzeugnisse beeindruckt. „Ich bin froh, dass sich im Erzgebirgskreis solch hoch spezialisierte Unternehmen niedergelassen haben. Mit modernster Technik und Erfindergeist behaupten sie sich am Markt und sichern so Arbeitsplätze in der Region. Das spricht für den Wirtschaftsstandort Erzgebirge.“, so der Landrat.

 

Quelle: www.erzgebirgskreis.de, Aktuelles aus der Landkreisverwaltung, 18.03.2011