Vom Start-Up zur unternehmerischen Erfolgsgeschichte

Der Firmensitz der WätaS-Gruppe in Olbernhau.
Der Firmensitz der WätaS-Gruppe in Olbernhau.

Die WätaS-Gruppe in Olbernhau feiert am kommenden Freitag ihr zehnjähriges Firmenbestehen. Zum Jubiläum hat sich unter anderem aus Landrat Frankvogel angesagt.

Als Start-Up-Unternehmen 2003 durch Geschäftsführer Torsten Enders mit anfangs zehn Mitarbeitern gegründet, hat sich die WätaS-Gruppe zu einem hoch innovativen Unternehmen mit derzeit mehr als 120 Angestellten und einem Jahresumsatz von etwa neun Millionen Euro entwickelt. Am kommenden Freitag feiern die Olbernhauer nun ihr zehnjähriges Firmenjubiläum mit einem Festakt für alle Mitarbeiter und Handelsvertreter, die wichtigsten Partner aus Politik (z.B. der Landrat des Erzgebirgskreises, Herr Frank Vogel; Dr. Steffen Laub, der Bürgermeister von Olbernhau), Wirtschaft und Wissenschaft sowie Kunden und Lieferanten.

 

Olbernhau, 24.05.2013. Jeder kennt das Szenario: Strom, Gas und Heizöl werden immer teurer, Nebenkosten steigen ins Unermessliche. An den Rohstoffpreisen ist schwer zu rütteln, aber der eigene Verbrauch kann in den meisten Fällen entscheidend optimiert werden. Hier kommen die verschiedenen Energiekonzepte der Olbernhauer WätaS Wärmetauscher Sachsen GmbH ins Spiel, mit denen ein entscheidender Beitrag zum Umweltschutz und zur Ressourcenschonung geleistet werden kann.

 

Fokus Energieeffizienz-Markt

 

Die WätaS-Gruppe, zu der neben der Wärmetauscher Sachsen GmbH noch drei weitere Tochterunternehmen gehören, ist mit ihren Produkten des Energieeffizienz-Marktes auf Wachstumskurs und entwickelt dabei maßgeschneiderte Lösungen. Sie gewährleisten eine optimale Ausnutzung von Energie – sei es in Form von Strom, Gas oder Heizöl - und vermeiden dabei ungewollte Verluste. Bei der Produktentwicklung liegt das Hauptaugenmerk darauf, die Abwasser- und Abwärme-Temperatur maximal zu senken und die darin enthaltene Energie zweckdienlich zurückzugewinnen sowie die Energie am tatsächlich abgerufenen Verbrauch zu optimieren. Damit wird Energie mit größtmöglichem Wirkungsgrad bereitgestellt und der Einkauf von Primärenergie reduziert. „Mit unseren Produkten und Technologien schaffen wir damit nicht nur finanzielle Vorteile für unsere Kunden, sondern leisten auch einen wirksamen Beitrag zum Umweltschutz“, erklärt Torsten Enders die Unternehmensphilosophie.

 

Soziale Verantwortung übernehmen

 

Der Erfolg gibt ihm und seinem Team Recht. Innerhalb von zehn Jahren entwickelte sich der Zehn-Mann-Betrieb zu einem innovativen Unternehmen, das heute mehr als 120 Mitarbeiter beschäftigt. Ein Umsatzwachstum von über 60 Prozent in den Anfangsjahren führte die Erzgebirger zu einem Jahresumsatz von etwa neun Millionen Euro in 2012. Das Thema Fachkräftegewinnung und Ausbildung wird bei WätaS seit der Unternehmensgründung 2003 großgeschrieben. So engagiert sich Firmen-Chef Enders im Projekt „CSRnetERZ“, einem Netzwerk erzgebirgischer Unternehmen zu Corporate Social Responsibility, und sichert den Fortbestand der Firma durch seine Investitionen in Auszubildende. Darüber hinaus pflegt man eine enge und intensive Zusammenarbeit mit Universitäten und Forschungsinstituten.

Als Vorreiter der Branche führte das Unternehmen die auftragsbezogene Fertigung nach lean production erfolgreich ein.

 

Preise für erfolgreiche Innovationen

 

Das erzgebirgische Unternehmen präsentiert sich regelmäßig auf nationalen und internationalen Messen und rührt dort nicht nur für sich selbst, sondern für den gesamten Wirtschaftsstandort Erzgebirge, die Werbetrommel. Nicht zuletzt die zahlreichen patentierten Innovationen und geschützten Gebrauchsmuster haben dafür gesorgt, dass WätaS in den vergangenen Jahren verschiedene Umwelt-, Energie- oder Technologiepreise erhalten hat. Dazu zählen beispielsweise der „enertec dezentral 2011“ oder der „Industriepreis 2008“. Mit dem WätaS-Energiekonzept „Ideale Fabrik” gewann die Firma steelconcept aus Chemnitz in diesem Jahr den „Energy Masters Award“. In 2008 wurde WätaS zudem in der Kategorie Aufsteiger für den „Deutschen Gründerpreis“ nominiert, Geschäftsführer Torsten Enders selbst belegte bei der Wahl zum „Unternehmer des Jahres in Sachsen“ den 2. Platz.

 

Foto: WätaS