Standortbekenntnis trotz Expansion nach Chemnitz

Der Botschafter des Erzgebirges Tim Kieß bekennt sich zum Standort im Erzgebirge.
Der Botschafter des Erzgebirges Tim Kieß bekennt sich zum Standort im Erzgebirge.

Schilderwerk Beutha setzt auf die Region und will zukünftig in Beutha und Chemnitz produzieren

Schon am 1. August 2014 soll in der neuen Produktionsstätte in Chemnitz die Arbeit aufgenommen werden. Doch entgegen früheren Aussagen bleibt und produziert das Beuthaer Unternehmen auch am Traditionsstandort im Erzgebirge weiter. 

 

Stollberg. Vier Millionen Euro investiert das Unternehmen in die eigene Expansion. Eine 6000 Quadratmeter große Fläche wurde nahe des Chemnitzer Neefeparks erworben, es ist ein Grundstück unweit der A72 im Gewerbegebiet Nordost-Quadrat. Der Kaufpreis lag bei rund 200.000 Euro.

 

In Chemnitz sollen anfangs etwa 50 Personen arbeiten, langfristig dann circa 90 Mitarbeiter. Das Schilderwerk will vor Ort ein noch stehendes Blechformwerk um- und ausbauen. Etwa 60 Prozent der Produktion - vor allem das Kerngeschäft der Verkehrszeichen oder der Bauhofausstattungen für Kommunen - gehen nach Chemnitz. 40 Prozent bleiben in Beutha. "Damit haben wir hier mehr Platz, um neue Produkte auf dem Markt schneller und in größerem Umfang anzubieten", so Tim Kieß, geschäftsführender Gesellschafter des Schilderwerkes und Botschafter des Erzgebirges.

 

Den Aussagen der Chemnitzer Stadtverwaltung, dass die Produktion verlagert werde, widerspricht Kieß mit seinen Ausführungen. Tim Kieß: "Der Firmensitz wird definitiv in Beutha bleiben."

 

Quelle. Freie Presse, am 09.05.2014