Sächsische Innovationspolitik greift: Sächsische Unternehmen gut für die Zukunft gerüstet

Innovationen spielen für Unternehmen beim Wettlauf um Märkte, Wachstum und Renditen eine zentrale Rolle. Die neusten Ergebnisse einer repräsentativen Befragung zum Innovationsverhalten der sächsischen Wirtschaft lassen daher positiv in die Zukunft schauen.

 

Demnach liegen sächsische Unternehmen bei ihren Aktivitäten im Bereich  Forschung- und Entwicklung (FuE) weit über dem bundesweiten Durchschnitt und leisten damit einen wichtigen Beitrag für spätere Innovationen. Die Ergebnisse dieser Anstrengungen geben ebenso Grund zur Freude. So beträgt der Anteil der sächsischen Unternehmen mit Produkt- und Prozessinnovationen 38,7 Prozent und liegt damit zwei Prozentpunkte mehr als gesamtdeutschen Durschnitt (36,8 Prozent).

 

„Die positiven Ergebnisse sind vor allem dem Weitblick und der Beharrlichkeit unserer Wirtschaft zu verdanken. Sie sind aber auch ein Beleg dafür, dass wir mit unserer Innovations- und Förderpolitik die richtigen Weichenstellungen setzen“, so der Wirtschaftsminister Martin Dulig.

 

Besonders erfreulich ist der hohe Anteil an Marktneuheiten – das sind merklich verbesserte Produkte oder Dienstleistungen, die von den sächsischen Unternehmen auf den Markt eingeführt werden. So liegt der Anteil der Unternehmen im Freistaat mit Marktneuheiten bei 10,4 Prozent. Der bundesdeutsche Durchschnitt beträgt hingegen nur 7,7 Prozent. Auch der Umsatzanteil von Produktinnovationen liegt mit 2,5 Prozent in Sachsen über dem gesamtdeutschen Durchschnitt.

 

Besonders auffällig ist, dass in Sachsen die kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) die Antreiber des Innovationsgeschehens sind. Sie weisen sowohl hinsichtlich des Anteils von Unternehmen mit kontinuierlichen FuE-Aktivitäten als auch bei den Innovationsausgaben (inkl. FuE-Ausgaben) des Umsatzes deutlich höhere Anteile auf als vergleichbare Unternehmen in Ost- und Westdeutschland. 

 

 

Hintergrund:

Das Sächsische Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr  hat Anfang des Jahres 2016 das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung beauftragt im Rahmen des sog. Mannheimer Innovationspanels sächsische Unternehmen mit mindestens fünf Beschäftigten anhand einer repräsentativen Stichprobe (6.069 Unternehmen) zu ihren FuE-Aktivitäten zu befragen.