Neues Team will Geschäfte um heiße Zinkwanne wieder anheizen

Kurz vor Jahresschluss 2017 stand es schlecht um den Fortbestand der WKW Feuerverzinkerei Grünhain. Jetzt steht fest, es geht weiter - und alle Beteiligen hoffen auf eine glänzende Zukunft.

 

Grünhain-Beierfeld. Die Feuerverzinkerei in Grünhain bleibt bestehen. Die Arbeit rund um die heiße Zinkwanne geht weiter. Klaus Sauer, der neue Geschäftsführer, der mit der Freiberger Verzinkerei bereits ein ähnliches Unternehmen führt, will auch den Betrieb in Grünhain wieder neu befeuern.

 

Die bisherige WKW Feuerverzinkerei, eine 1993 von den damaligen Gesellschaftern Weigel, Kalinke und Weißflog (WKW) gegründete GmbH, musste im vergangenen Jahr Insolvenz anmelden. Mittlerweile ist die Liquidation der GmbH erfolgt - der Betrieb wurde zum 1. Februar 2018 als Grünhainer Verzinkerei neu gegründet. "Die Mitarbeiter wurden alle übernommen, der Geschäftsbetrieb geht weiter", sagt Klaus Sauer, der aus Dresden stammt und das Unternehmen wieder flott machen möchte. In Hagen Winter, dem Sohn des einstigen Mitbegründers der WKW, Bernd Winter, hat Sauer einen Betriebsleiter vor Ort, der sich auskennt. "Ich bin seit 2000 in der Firma, habe meinen ursprünglichen Beruf aufgegeben, und dann alles über die Feuerverzinkerei erlernt", sagt der 48-Jährige, der damit auch das Lebenswerk seines Vaters weiterführen möchte.

 

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Wer personell aufstockt, der hat Pläne: "Unser Ziel ist es, in diesem Jahr einen Jahresumsatz von gut einer halben Million Euro zu realisieren. Im nächsten Jahr sollte es dann über eine Million werden", zeigt sich der neue Geschäftsführer zuversichtlich. Das Werk in Grünhain sei technisch gut ausgerüstet.

 

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Quelle: Freie Presse vom 11.04.2018, Beate Kindt-Matuschek