Musikfest Erzgebirge beginnt mit Premiere der »Barocken Circusträume« – Außergewöhnliche Konzerte verzaubern bis 16. September die Bergstädte

Das Musikfest Erzgebirge begeistert seit 2010 Besucher aus ganz Deutschland und zunehmend auch vielen anderen Ländern.

Dieses Jahr haben sich die Musikfest-Macher um den Intendanten Hans-Christoph Rademann ein zusätzliches Projekt ausgedacht, um das Musikfest im Erzgebirge einem breiteren Publikum vorzustellen. In Kooperation mit der Stadt Annaberg-Buchholz und »So geht sächsisch« steht mitten auf dem Marktplatz von Annaberg-Buchholz ein historisches Spiegelzelt, in dem elf Vorstellungen lang »Barocke Circusträume« in Erfüllung gehen. Das La Folia Barockorchester, das unter den Preisträgern des in wenigen Wochen verliehenen neuen Musikpreises OPUS KLASSIK ist, wird die "angesagten Hits" der Barockzeit von Komponisten wie Henry Purcell, Antonio Vivaldi oder Johann Sebastian Bach hernehmen und für den Circus umarrangieren. Dazu erlebt das Publikum Seiltänzer, Akrobaten und Jongleure in einer bezaubernden Show. 

 

Ab morgen finden dann zehn Tage lang hochkarätige Konzerte in den großen Kirchen der Bergstädte statt. Außergewöhnliche Konzertformate wie das beliebte »Nachtklang«-Konzert, bei dem drei verschiedene Ensembles um eine CD-Aufnahme beim Deutschlandfunk Kultur wetteifern, oder ein erlesenes Kammerkonzert in Grünstädtel, bei dem Mayumi Hirasaki die »Rosenkranz-Sonaten« des Komponisten Heinrich Ignaz Franz Biber interpretieren wird, erwarten das Publikum.