Mit Langohren zur Messe "Ambiente"

Manufaktur Wendt & Kühn will in Frankfurt 21 Neuerscheinungen präsentieren

GRÜNHAINICHEN - Mit 21 Neuheiten im Gepäck werden Vertriebsmitarbeiterinnen der Traditionsmanufaktur Wendt & Kühn in Grünhainichen nächste Woche nach Frankfurt am Main zur "Ambiente" reisen. Auf der internationalen Leitmesse der Konsumgüterindustrie, die vom 11. bis 15. Februar stattfindet, wollen sie erstmals wieder Hasenmusikanten vorstellen.

"Die Langohren gestaltete die Firmengründerin Grete Wendt schon in den 1920er-Jahren in verschiedenen Varianten. Fast fünf Jahrzehnte mussten die lustigen Gesellen warten, bis sie wieder ins Sortiment zurückkehren durften", sagt Lena Tetzner, Verantwortliche für Marketing in der Grünhainichener Manufaktur. Sie erwartet, dass diese Hasen auch die Osterdekoration in vielen Wohnzimmern bereichern werden.

Zur Palette der Neuerscheinungen aus dem Familienunternehmen gehören ebenso farbenfrohe Blumenkinder als Tischkartenhalter und natürlich die für Wendt & Kühn charakteristischen Engelmusikanten mit elf weißen Punkten auf den grünen Flügeln. Ergänzt wird die Schar der Himmelgeschöpfe dieses Jahr mit einem sitzenden Engel mit Zugposaune, einen Schwebeengel mit Harmonika und den Musikantenengel mit einem Gong.

"Für uns ist die ,Ambiente' eine der wichtigsten Ordermessen. In Frankfurt erreichen wir nicht nur die deutschen Kunden, sondern wir nutzen die Messe auch als Plattform für internationale Geschäfte", meint Ilka Pittschaft, Verkaufsleiterin bei Wendt & Kühn. Die Manufaktur hat 155 Mitarbeiter, und der Umsatz von über sieben Millionen Euro, der 2010 erreicht wurde, sei auch das Ziel für dieses Jahr, so Lena Tetzner.

 

Dafür sei der Messeauftritt ein wichtiger Meilenstein. Denn in Frankfurt würden mehr als 130.000 Besucher aus über 160 Ländern erwartet. Auf der weltweit wichtigsten Branchenplattform für Geschenk- und Dekorationsartikel sowie für Wohn- und Einrichtungsaccessoires zeigen reichlich 4300 Aussteller aus 90 Nationen ihre Erzeugnisse. (gm)

 

 

Quelle: Freie Presse, Ausgabe Zschopauer Zeitung, 05.02.2011