Intensive Mitwirkung des Erzgebirges in sächsischer Strategiewerkstatt „Industrie der Zukunft“

Teilnehmer des Workshop „Die Zukunft der sächsischen Industrieregionen“. Mit dabei sind auch Vertreter Erzgebirgskreises und der Wirtschaftsförderung Erzgebirge GmbH (Foto: VDI/VDE-IT)
Teilnehmer des Workshop „Die Zukunft der sächsischen Industrieregionen“. Mit dabei sind auch Vertreter Erzgebirgskreises und der Wirtschaftsförderung Erzgebirge GmbH (Foto: VDI/VDE-IT)

Die Zukunft der sächsischen Industrieregionen

Wie wird die sächsische Industrie 2030 aussehen? Welchen Herausforderungen im internationalen Wettbewerb oder in technologischer Hinsicht werden sich die Unternehmen in den kommenden Jahren stellen müssen? Welche Rahmenbedingungen sind für eine erfolgreiche Weiterentwicklung der sächsischen Industrielandschaft erforderlich?

 

Auf diese und viele andere Fragen soll die Strategiewerkstatt „Industrie der Zukunft“ Antworten geben und konkrete Handlungsempfehlungen erarbeiten. Dafür hat das sächsische Wirtschaftsministerium die VDI/VDE Innovation +Technik GmbH (VDI/VDE-IT) mit der inhaltlichen und organisatorischen Ausgestaltung der Strategiewerkstatt beauftragt. Seit Januar 2016 hat entsprechend eine Geschäftsstelle in Dresden ihre Tätigkeit aufgenommen.

 

„Wir freuen uns, dass wir mit VDI/VDE-IT einen kompetenten Partner für diese ambitionierte Aufgabe gefunden haben. Uns ist wichtig, dass in der Strategiewerkstatt alle relevanten Akteure in Sachsen und auch darüber hinaus eingebunden sind und mit uns zusammen diesen Prozess aktiv begleiten“, so Sachsens Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD). Die Strategiewerkstatt ist für mindestens zwei Jahre angelegt und als dynamische Plattform konzipiert.

 

Im Rahmen der Strategiewerkstatt sind Einzelgespräche und Workshops bis hin zu überregionalen Veranstaltungen mit sächsischen, nationalen und europäischen Akteuren aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verbänden geplant.

 

Auch das Erzgebirge beteiligt sich intensiv an der Strategiewerkstatt. So fand man sich bereits im März zu einem Workshop „Die Zukunft der sächsischen Industrieregionen“ zusammen, um den Auftakt für die Strategiewerkstatt zu setzen. Mit dabei waren Oliver Reinhardt als Vertreter des Erzgebirgskreises und Jan Kammerl von der Wirtschaftsförderung Erzgebirge GmbH. Im Workshop wurden vor allem die technologischen, wettbewerblichen und sozialen Herausforderungen, mit denen sich die sächsische Industrie mit Blick auf das Jahr 2030 konfrontiert sieht, diskutiert. Darauf aufbauend werden perspektivisch die Struktur und Grundzüge einer sächsischen Industriestrategie mit konkreten Handlungsempfehlungen erarbeitet. „Darüber hinaus wollen wir auch eine verstärkte Vernetzung sächsischer Akteure inner- und außerhalb der Landesgrenzen sowie die Identifizierung von Projektpartnern und die Entwicklung von Projektideen zur operativen Umsetzung der Strategie erreichen“, formuliert Staatsminister Dulig weitere Ziele der Strategiewerkstatt.