Imagewandel wird fortgesetzt

Ausstellungswände mit Sehstation
Ausstellungswände mit Sehstation

Wirtschaftsstandort Erzgebirge: Erzgebirgspavillon feierlich eröffnet

Das Regionalmanagement Erzgebirge hat mit dem neuen „Erzgebirgspavillon“ einen weiteren Baustein zur aktuellen Marketingkampagne „Erzgebirge: Da steckt mehr drin als Sie denken.“ hinzugefügt. „Der Erzgebirgspavillon vermittelt ein modernes Image des Erzgebirges als Wirtschaftsstandort und lebenswerte Region“, erklärte Frank Vogel, Landrat des Erzgebirgskreises, anlässlich der feierlichen Eröffnung im Foyer der Sächsischen Aufbaubank -Förderbank- in Dresden.

 

Der Erzgebirgspavillon ist ein modulares Ausstellungssystem mit einer Grundfläche von 4 x 6 Metern. Aufgrund der Modularität kann die Grundfläche aber flexibel verändert werden. Er besteht aus insgesamt 19 Ausstellungswänden, die eine Höhe von 2,50 Meter und eine Breite von 1,00 Meter haben. Bei der Auswahl der Holzrahmen fiel die Entscheidung auf Ahorn, was sehr edel wirkt und auch beim Transport vorteilhaft ist, denn es ist nicht allzu schwer. Die Inlets der Ausstellungswände bestehen aus Acryl und PVC.

 

Der Erzgebirgspavillon kann im Rundgang erkundet werden. Mit den Rubriken „Wussten Sie, dass…“ und „Zahlen und Fakten“ wird der Besucher mit den wichtigsten allgemeinen Fakten über das Erzgebirge informiert. Eine Landkarte soll jedem Besucher die genaue Lage des Erzgebirges und der größten Städte verdeutlichen. Auf der Darstellung des Erzgebirges als Wirtschaftsstandort liegt das Hauptaugenmerk. Der Tourismus als Wirtschaftszweig wird ebenfalls auf einer Ausstellungswand separat dargestellt. Weiterhin wird das Erzgebirge als lebenswerte Region sowie die Montanregion Erzgebirge auf dem Weg zum UNESCO-Weltkulturerbe thematisch behandelt.

 

Auflockernde Elemente wechseln sich mit Informationswänden ab. Ein Highlight ist hier die Karikatur von Ralf-Alex Fichtner, der auf seine ganz besondere Weise dieses oft sehr nüchterne Thema des Wirtschaftsstandortes bestens illustriert hat. So genannte QR-Codes (Quick Response) geben dem Erzgebirgspavillon zusätzlich Pepp. QR-Codes können mit einem Smartphone direkt gescannt werden und bringen den Besucher auf die hinterlegten Internetseiten. Die Modularität erlaubt es, dass hier bei Bedarf auch aktuell Informationswände ausgetauscht werden und mit neuen Inhalten versehen werden können.

Der Erzgebirgspavillon besteht nicht nur aus klassischen Ausstellungswänden, sondern verfügt auch über vier Technik-Stationen. In der Hörstation findet der Besucher Interviews mit Geschäftsführern erzgebirgischer Unternehmen, die bspw. Standortvorteile erläutern. In der Sehstation werden kurze Filme über den Standort gezeigt. Mit der Multimediastation kann der Besucher auf eine geschlossene Informationsplattform nach dem Vorbild der Homepage zugreifen und zusätzliche Informationen zum Standort erhalten und auch anfordern. Das Highlight ist ein so genanntes HOPS, auf dem der Imagefilm über einen Beamer auf eine Glasfläche projiziert wird. Die Inhalte der vier Technik-Stationen können beliebig und zu jeder Zeit ergänzt und verändert werden.

 

„Der Erzgebirgspavillon soll vor allem außerhalb der Region, möglichst in allen Teilen der Bundesrepublik, in den Partnerlandkreisen, auch in Partnerstädten der Region ausgestellt werden“, erläuterte Holger Vorberg, Projektmanager im Regionalmanagement Erzgebirge. „Ziel ist es dort einen Imagewandel zu betreiben und wirtschaftliche Kooperationen voranzubringen. Der Präsentationsstand ist gut geeignet für Großveranstaltungen, für Kongresse, überall dort, wo auch Zeit ist, um ihn näher zu betrachten.“