Frieren statt schwitzen: Therme investiert in Kältetherapie

Nach dem Erweiterungsbau wird in der Silber-Therme an einem weiteren, im Erzgebirgskreis einzigartigen Großprojekt gearbeitet. Damit will die Kurgesellschaft verstärkt junges Publikum anlocken.

 

Warmbad. 95 Grad Celsius - das ist die höchste Temperatur, bei der Besucher der Saunalandschaft in der Silber-Therme Warmbad schwitzen. Im kommenden Jahr können sie sich überdies kälteschocken - bei bis zu minus 140 Grad Celsius. So sehen es jedenfalls die Pläne der Kur- und Gesundheitszentrum Warmbad Wolkenstein GmbH vor. Mit der Kältetherapie (auch Kryotherapie) will die Kurgesellschaft ihr Gesundheitsangebot erweitern. Kostenpunkt: annähernd 300.000 Euro.

 

"Im zurückliegenden Jahr haben wir ein positives Betriebsergebnis erreicht, das uns Spielraum für weitere Investitionen lässt", sagt Knut Hinkel, der zusammen mit Anna-Luise Hausotte die Geschäfte führt. Die Zahlen sollen demnächst im Aufsichtsrat bekannt gegeben werden. Die letzte Großinvestition hatte die Kurgesellschaft 2016 gestemmt. 420.000 Euro kostete der Erweiterungsbau an der Silber-Therme.

 

Laut Geschäftsführer sei die Kältetherapie im Umkreis einzigartig. Sie dürfte sich gut in das bestehende Angebot der Therme einfügen 

 

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Quelle: Freie Presse vom 03.04.2018, ​Mike Baldauf