Feinkost Schwarzbach: Auferstanden aus Ruinen

Diana Schwarzbach-Huber, Geschäftsführende Gesellschafterin der Schwarzbach Feinkost GmbH aus Schneeberg, zum Richtfest des Wiederaufbaus der Produktionsstätte (Foto: Schwarzbach Feinkost GmbH)
Diana Schwarzbach-Huber, Geschäftsführende Gesellschafterin der Schwarzbach Feinkost GmbH aus Schneeberg, zum Richtfest des Wiederaufbaus der Produktionsstätte (Foto: Schwarzbach Feinkost GmbH)

Nach einem verheerenden Brand im November 2014 startet die Feinkostfabrik Schwarzbach mit neuen Produkten durch - und feiert heute einen Termin, den viele aus dem Kalender gestrichen hatten.

 

Schneeberg. Aus der Produktionshalle schlugen die Flammen meterhoch empor. Dicke, dunkle Rauchwolken zogen über die Stadt, die Feuerwehr im Großalarm. Es war der 20. November 2014 - jener Tag, an dem fast die komplette Fabrik von Feinkost Schwarzbach in Schneeberg niederbrannte. Eine 55-Jährige, die im Küchentrakt arbeitete, verlor ihr Leben.

 

"Wir standen unter Schock", erzählt Firmenchefin Diana Schwarzbach-Huber nun, anderthalb Jahre später. "Da ist etwas passiert, das man gar nicht begreifen konnte." Die Staatsanwaltschaft Chemnitz, die dem Verdacht der fahrlässigen Tötung nachging, hat die Ermittlungen inzwischen eingestellt. Die genaue Brandursache, sagt Sprecherin Ingrid Burghart, habe man wegen der starken Brandeinwirkung nicht mehr klären können. Wahrscheinlich ist, dass sich Fett aus einem Kochkessel entzündet hatte.

 

 

 

 

Quelle: Freie Presse vom 01.07.2016, Jürgen Freitag