Elterleiner Zulieferer schafft 36 neue Arbeitsplätze

Bis zum Jahresende soll eine Millioneninvestition bei Frauenthal Automotive in Elterlein abgeschlossen werden. Die Anzahl der Mitarbeiter ist dadurch bereits auf über 200 gestiegen. Doch dabei soll es nicht bleiben.

 

Elterlein. Die Belegschaft des Automobilzulieferers Frauenthal Automotive in Elterlein soll bis zum Jahresende erneut wachsen. Mit dem zweiten Teil einer Millioneninvestition werden voraussichtlich 21 weitere Arbeitsplätze hinzukommen. 15 neue sind bereits entstanden, seitdem im August 2014 der Grundstein für einen Hallenneubau und weitere Bestandteile wie Zwischenbauten gelegt wurde. Nun ist Halbzeit, dafür wurde symbolisch das Band einer zum Teil neu gebauten Straße auf dem Unternehmensgelände durchgeschnitten. "Jetzt kann die nächste Investitionsphase folgen", sagte Jörg Hessler, im Konzern verantwortlich für den Bereich Druckluftbehälter.

 

Produktion und Lager wachsen

 

Genau diese Produkte werden am Elterleiner Standort der Frauenthalgruppe hergestellt. Sie kommen vor allem bei Bremssystemen von Lastkraftwagen zum Einsatz. Mit der Erweiterung soll zum einen die Produktionsfläche von 6800 Quadratmetern um 20 Prozent wachsen. Zum anderen wird ein Hochregallager vergrößert. Ferner kommen neue Maschinen und andere Anlagen hinzu. So ist bereits ein neues Fördersystem installiert worden, an dem die Druckluftbehälter im Firmengelände transportiert werden. Laut Michael Langer, dem kaufmännischen Leiter von Frauenthal Automotive in Elterlein, kommen auch Schweißmaschinen und ein zweites Prüfkarussell hinzu. Insgesamt werden für den Bau und die Ausstattung rund 4 Millionen Euro investiert. Bislang wurden 1,8 Millionen Euro eingesetzt. Das Ganze soll bis Jahresende abgeschlossen werden.

 

Weitere Festanstellungen geplant

 

Aktuell beschäftigt das Unternehmen in Elterlein 207 fest angestellte Mitarbeiter, hinzu kommen etwa 30 Leiharbeiter. Die weiteren neuen Arbeitsplätze werden vor allem in der Produktion entstehen, das betrifft zum Beispiel Schweißer. Auch zwei neue Auszubildende fangen im Herbst wieder an, sodass es dann insgesamt sieben Lehrlinge sind. Das Ziel des Unternehmens ist es, diese später zu halten.

 

Quelle: Freie Presse am 21.05.2015 (Annett Honscha)